geschrieben von Vania Passini
aus dem italienischen übersetzt von ReYoga
Der traditionelle indische Yogateppich ist denjenigen, die Ashtanga Yoga praktizieren, wohlbekannt, und ich erinnere mich noch gut an meine Neugier, als ich diesen schönen Baumwollteppich zum ersten Mal sah, „der eignet sich auch bestens als Dekoration“.
Ich hatte vor kurzem angefangen, „nur“ Ashtanga zu praktizieren, indem ich ein Yogastudio besuchte, in dem am Boden der klassischen Matte ein ordentlich gefalteter, bunter Baumwollteppich lag.
Für alle, die die Verwendung des Rug nicht kennen, hier sind einige weitere Informationen.

Der Ursprung des Baumwollteppichs
Die Idee für den Rug entstand in Indien. Wir befinden uns in Mysore, der indischen Stadt, der Wiege des modernen Yoga und einem Pilgerziel für Ashtanga-Yoga-Praktizierende.
In den Tagen, als Sri K. Pattabhi Jois, der Vater dieser Disziplin, unterrichtete, war die Yoga-Shala ein einfacher, kleiner Raum ohne Fliesen oder luxuriöses Parkett, sondern mit einem Betonboden.
Um den Boden „bequemer“ zu machen, bedeckte man ihn dann mit großen, schweren Matten, die oft aus Kokosfasern bestanden – stell dir vor, wie die Füße an den rauen Fasern reiben – autsch! –
Mit dem Aufkommen von immer mehr Schülern, kräftigem Training und tropischem Klima wurde dann die Baumwollmatte eingeführt, deren Hauptfunktion darin bestand, den Schweiß zu absorbieren.
Warum einen ReRug verwenden?
Sicherlich ist der Rug für diejenigen nützlich, die stark schwitzen, denn die Hauptfunktion besteht darin, den überschüssigen Schweiß zu absorbieren und so zusätzlichen Halt für Hände und Füße zu bieten.
Ich empfehle ihn auch denjenigen, die bei den Übergängen zwischen den Haltungen auf dem Boden lernen, nicht nur mit den Händen, sondern auch mit den Beinen zu springen. Wenn wir es schaffen und nur der Fuß, der auf der Matte reibt, uns daran hindert, wird der Baumwollteppich zu unserem Verbündeten, indem er das Gleiten der Ferse unterstützt und den Übergang erleichtert. Das ist natürlich ein kleiner Trick, der uns nicht von der Anwendung der Technik entbindet, aber er ist ein guter Anreiz und eine wertvolle Hilfe.
Was sind die Vorteile des Yogateppichs?
Der vielleicht offensichtlichste Vorteil ist neben der bereits erwähnten Griffigkeit, dass er gewaschen werden kann und somit eine größere Hygiene ermöglicht, ein grundlegendes Element der Praxis.
Außerdem kann man den Rug- Yogateppich in den Urlaub mitnehmen und erspart sich das Schleppen einer schweren Gummimatte, die man an der Destination meistens problemlos als Unterlage ausleihen kann.
Warum ist die richtige Matte beim Yoga wichtig?
Es ist wichtig, Yoga mit der richtigen Matte zu praktizieren. Wenn du die Möglichkeit hast, solltest du die Matten vor dem Kauf testen, um herauszufinden, welche Matte sich besten für dich eignet. Ich empfehle, sich vor Modeerscheinungen zu hüten und eine gezielte Auswahl zu treffen, um Enttäuschungen und Verschwendung zu vermeiden.
Das Übungsniveau, Schweißniveau und unser Körperbau sind einige der Faktoren, die die Wahl der Matte beeinflussen, die am besten für unsere tatsächlichen Bedürfnisse geeignet ist.
Bei dynamischen Yogastilen ist es eher die Rutschfestigkeit, die dich überzeugen wird. Es kann aber auch sein, dass der Grip bei geerdeten Übergängen für einige Praktizierende zu viel wird, und hier ist die Kombination mit dem Baumwollteppich die perfekte Kombination.



Warum sollte man jeden Tag die gleiche Matte verwenden?
Für welche Variante du dich auch entscheidest, eine eigene Matte ist unerlässlich. Mittlerweile stellen die meisten Yogaschulen ihren Schülern Matten zur Verfügung, und in einigen Klassen liegen die Matten bereits auf dem Boden, wenn du ankommst.
Auch hier gilt: Eine eigene Matte ist die hygienischste Wahl, aber vor allem diejenige, die dir die Möglichkeit gibt, Yoga im Alltag zu erleben.
Es ist wie Magie.
An einem ruhigen Sonntagmorgen oder an einem freien Tag wirst du die Matte an einer Wand lehnen sehen und denken: „Ich werde sie gleich ausrollen und ein paar Sonnengrüße machen.“
Am Ende deiner Yogaeinheit zu Hause, wirst du dich fragen: „Warum habe ich das nicht schon früher gemacht?“
Vielleicht wird Yoga zur Gewohnheit, ob einmal in der Woche oder einmal im Monat spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass du eine eigene Matte zu Hause hast mit der du jederzeit üben kannst. Nimm dir einen Moment für dich selbst, eine regelmäßige Routine in den eigenen vier Wänden.
Yoga mehr und mehr in und außerhalb der Yogashala zu erleben, aber vor allem in und außerhalb der Matte.
Genieße deine Yogeeinheit!